Hallenstadion Arena

The Prodigy

Invaders Must Die Tour 

Datum: Montag, 30.11.2009
Beginn: 20.00
Türöffnung: 18.00
Tickets: Sitzplatz: CHF 70.–
Stehplatz: CHF 60.–

20% Bahnermässigung
Bahnermässigung
Details: 20.00 Uhr: Enter Shikari
21.15 Uhr: The Prodigy
22.45 Uhr: Konzertende

Website

 

The Prodigy: Die Technopunks sind zurück!

Anfang der Neunzigerjahre machte eine Truppe aus England Breakbeats in der elektronischen Tanzmusik populär: The Prodigy (zu Deutsch: das Wunderkind). Anfänglich stark am Acid House und Techno der frühen Nineties orientiert, entwickelte die Gruppe um Mastermind Liam Howlett schnell ihren eigenen Stil, indem sie die damals neuartigen Genres DrumnBass und Jungle miteinbezog. Mit der Erfolgssingle «Charly» im Jahr 1991 stürmten The Prodigy die Hitparaden. Mit weiteren eingängigen Singles wie «Firestarter» und «Breathe» eroberte die Band aus Essex (GB) die tanzwütigen Herzen unzähliger Fans in vielen Ländern weltweit. Nach einer fünfjährigen Pause ist im Mai dieses Jahres das brandneue Werk von The Prodigy erschienen: «Invaders Must Die» zeigt das Trio erneut in Top-Form. Man spürt förmlich, dass Liam Howlett, Maxim und Keith Flint wieder hungrig auf Live-Konzerte sind – denn die neuen Songs sprühen vor unbändiger Energie und Spiellust. Man darf sich auf den lang ersehnten Auftritt der Engländer freuen, wenn sie am Montag, 30. November 2009 (20 Uhr) im Zürcher Hallenstadion zu erleben sind. Hingehen und abtanzen!


Mit Skandalgeschichten und energiegeladenen Konzerten an die Spitze

In den Achtzigerjahren machte sich Liam Howlett zunächst als Hip-Hop-DJ einen Namen, bevor er mit Acid House die Londoner Rave-Szene eroberte. In den Neunzigern setzte er auf Breakbeats und Heavy-Gitarren, wie das 1994 veröffentlichte Album «Music For The Jilted Generation» aufzeigte. Doch zuvor war es die Single «Out Of Space», die den Prodigy-Höhenflug auslöste. Mit diesem Song, dessen Refrain der alten Lee Scratch Perry/Max Romeo-Nummer «Chase The Evil» entliehen ist, brach eine regelrechte Prodigy-Hysterie aus. Auf dem dazugehörigen Album «The Prodigy Experience» nahm die Gruppe vorweg, was später unter dem Namen «Big Beat» Furore machen sollte. Das dritte Album «Fat Of The Land» (1997) enthielt die beiden Welthits «Breathe» und «Firestarter». Das Album stand in 22 Ländern auf Platz Eins der Charts. Als das Video zu «Firestarter» zum ersten Mal in der britischen TV-Sendung «Top Of The Pops» gezeigt wurde, hagelte es Kritik von entrüsteten Eltern, die sich über den «schändlichen», «spöttischen» und «provozierenden» Text und die Verhaltensweise des Sängers Keith Flint beschwerten und sich fragten, warum das Video überhaupt am frühen Abend gezeigt werden dürfe. In der Folge verkaufte sich die Single in weniger als sechs Wochen mehr als 750000 Mal! Die zweite Single-Auskopplung «Breathe» bestätigte den Erfolg der umstrittenen Gruppe und ermöglichte ihr den endgültigen Durchbruch. Auch die dritte Auskopplung «Smack My Bitch» geriet in die Schlagzeilen: Der Clip, der von MTV nur nachts gespielt wurde, beschäftigte sogar das englische Parlament. Auf den Tanzflächen der Clubs hatten sich The Prodigy längst zum gemeinsamen Nenner gemausert, auf den sich Rockfans und Raver problemlos einigen konnten. 1997 spielte die Gruppe während 18 Monaten in mehr als 50 Ländern – auf dem Roten Platz in Moskau begeisterten Howlett & Co. 250000 Fans mit ihren dreckigen Grooves und einer provozierenden und energiegeladenen Live-Show. Nachdem auf «Always Outnumbered, Never Outgunned» (2004) Gäste wie Liam Gallagher und Juliette Lewis die Tracks veredelten, agieren auf dem brandneuen Nummer 1 Gold Album «Invaders Must Die» Musiker wie James Rushent von Does It Offend You Yeah? und Dave Grohl am Schlagzeug. Auf die alten Hits sowie auf die Umsetzung der neuen Songs darf sich das Schweizer Publikum freuen, wenn The Prodigy im Zürcher Hallenstadion auftreten. Energie pur!

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