Hallenstadion Arena
Depeche Mode
Sounds Of The Universe
| Datum: | Sonntag, 06.12.2009 |
| Beginn: | 20.00 |
| Türöffnung: | 18.00 |
| Tickets: | Sitzplatz: CHF 95.– Stehplatz: CHF 85.– VIP Packages: CHF 319.— inkl. Ticket |
| Details: | 19.50 Uhr: Soulsavers 21.00 Uhr: Depeche Mode 23.00 Uhr: Konzertende |
Depeche Mode: mit brillantem Album wieder auf Tournee!
Vor beinahe dreissig Jahren entstand eine der wegweisendsten Gruppen der modernen Popgeschichte in Basildon, England: Depeche Mode. Eine ganze Reihe von Hitsingles und –alben sowie unzählige Tourneen auf der ganzen Welt haben Dave Gahan, Andrew Fletcher und Martin Gore zu einem der grössten Acts gemacht. Songs wie «Everything Counts», «People Are People», «Personal Jesus», «Walking In My Shoes» oder «I Feel You» sind nur ein paar Klassiker aus dem Depeche Mode-Repertoire. Im April 2009 ist «Sounds Of The Universe» erschienen, das zwölfte Studioalbum der Briten. Am meisten darf man sich aber auf zwei Live-Auftritte in der Schweiz, und das noch in diesem Jahr, freuen. Am Sonntag, 6. Dezember 2009 gastiert die Kultband im Hallenstadion Zürich.
Eine glanzvolle Karriere mit Hochs und Tiefs
1979 gründeten Andrew Fletcher (Bass), Martin Gore (Keyboards) und Vince Clarke (Gitarre, Gesang) die Band Composition of Sound. Nach ein paar Auftritten wurde Dave Gahan als Sänger engagiert, der 1980 die Gruppe in Depeche Mode umtaufte – benannt nach einem französischen Modemagazin. Die Truppe verbannte alle herkömmlichen Rockinstrumente und arbeitete fortan mit synthetischen Klängen. 1981 veröffentlichte das Quartett sein Debütalbum «Speak & Spell», das mit unbeschwertem und tanzbarem Synthiepop in Grossbritannien zum Erfolg wurde. Kurz nach der Veröffentlichung des Erstlings verliess Vince Clarke die Gruppe, um danach mit Yazoo, The Assembly und Erasure weltweiten Erfolg zu geniessen. Anfang 1982 stiess Keyboarder Alan Wilder als Ersatz für Clarke zu Depeche Mode. Nach dem Release des zweiten Albums «A Broken Flame» wurde er als vollwertiges Mitglied aufgenommen. Als einziger des Quartetts hatte Wilder eine klassische musikalische Ausbildung und zeichnete in der Folge massgeblich für das klangliche Konzept der Gruppe verantwortlich. Die Kombination seiner ausgefallenen Soundscapes mit Gores eingängigen Melodien und Gahans unverkennbarem Baritongesang wurden zum Markenzeichen von Depeche Mode.
Die nächsten Alben der Band waren von düsterer und schwarzer Romantik gekennzeichnet, was in erster Linie mit den klanglichen Vorstellungen von Wilder zusammenhing. Hits wie «Master And Servant», «Personal Jesus» und «Enjoy The Silence» begeisterten die Massen und hievten die Gruppe in den Pop-Olymp, wo sie seither einen festen Platz haben. Das Album «Songs Of Faith And Devotion» aus dem Jahr 1993 vereinigte Elemente aus der Rockmusik wie akustisches Schlagzeug und verzerrte Gitarren mit Gospel- und Soulfragmenten, was zu einem neuen Stilimpuls führte. Unmittelbar nach der anschliessenden Welttournee geriet die britische Gruppe in die existenziellste Krise ihrer bald dreissigjährigen Karriere. Alan Wilder verliess die Gruppe im Jahr 1995, um sich seinem Soloprojekt Recoil zu widmen. Dave Gahan unternahm im selben Jahr aufgrund seiner Heroinsucht einen Selbstmordversuch und war ein Jahr später für zwei Minuten klinisch tot, nachdem er sich in einem Hotel in Los Angeles einen Speedball aus Kokain und Heroin gespritzt hatte. Erst 1997 erschien das nächste Studioalbum «Ultra», das wiederum zum Hit wurde. Nach weiteren Top-Alben und erfolgreichen Tourneen meldet sich die richtungsweisende und Charts toppende Electronic-Legende dieses Jahr zurück. Kurz nach Ostern 2009 hat Depeche Mode ihr brandneues Album «Sounds Of The Universe» veröffentlicht, das die erste Single «Wrong» enthält. Das neue Werk gehört laut Kritiker und Band zu den allerbesten Alben von DM überhaupt. Das Schweizer Publikum wird sich selber eine Meinung bilden können.


